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Die Hexe von Pendach
Buch (Co-Autorin: Katharina Irmscher)
Hörspiel-Serie | Historisch, Mystery
8 Episoden
Bayerischer Rundfunk für die ARD, 2026
Eines frostigen Frühlings rund ums Jahr 1700 verschwindet im geheimnisvollen Örtchen Pendach ein Waisenkind spurlos. Agathe, eine junge Nonne, macht sich auf die Suche. Zwischen merkwürdiger Kälte, verschwiegenen Dorfbewohnern und einer Justiz, die Zauberei verfolgt, muss Agathe die Wahrheit herausfinden, bevor es zu spät ist.
Mit: Henriette Nagel, Johannes Nussbaum, Jeremias Meyer, Christiane Roßbach, Ulrike Willenbacher, Adnan Maral, Sina Reiß, Nico Marischka, Johan von Ehrlich u.v.m.
Regie: Pauline Seiberlich
Dramaturgie und Redaktion: Katarina Agathos
Verfügbar in ARD SOUNDS.
Hörspiel des Monats, Mai 2026 (Deutsche Akademie der Darstellenden Künste)

Dieses Original-Hörspiel erzählt eine Welt im Umbruch zwischen Magie und Moderne: die Zeit der letzten Hexenprozesse. Am Beginn stand eine lange Recherche- und Entwicklungsphase, bei der mich auch das Stipendium „Junge Kunst und Neue Wege“ unterstützte. Das Hörspiel erzählt in fiktionalisierter Form von realen Konflikten und möchte damit eine scheinbar so lange zurückliegende Zeit für ein modernes Publikum fühlbar machen.
Audio: Interview mit SR kultur, Der Nachmittag, 18.03.2026. Mit freundlicher Genehmigung vom Saarländischen Rundfunk.
„Die Hexe von Pendach“ ist ein außergewöhnliches Hörspiel, das es schafft, eine Hexenjagd aus dem Jahr 1700 in die Gegenwart zu holen, ohne sich an diese anzubiedern. (…) Dabei vermischen sich die historischen Fakten mit einer überzeugenden Leistung der Sprecher*innen und dem musikalischen Arrangement zu einem faszinierenden Ganzen (…). Die Produktion ist atmosphärisch sehr dicht und detailreich, die Inszenierung und die Dramaturgie sind klar, ungewöhnlich und immer wieder überraschend, so dass es einen unwahrscheinlichen Spaß macht, dieser Geschichte zu folgen.
Deutsche Akademie der Darstellenden Künste, aus der Jurybegründung zum Hörspiel des Monats
(Agathe), gespielt von Henriette Nagel, ist eine spannende Figur, weil sie einerseits resolut, schlau und empathisch ist und das alles auch zeigt (…). Andererseits ist sie aber ein Mensch ihrer Zeit (…), stellt die Hexenverfolgung nicht infrage und steht grundsätzlich erst einmal aufseiten der Autoritäten. So entwickelt sich, in einer aufgewiegelten gesellschaftlichen Stimmung, ein Krimi, in dem es nicht nur aufzudecken, sondern erst einmal zu definieren gilt, welches Handeln überhaupt ein Verbrechen ist.
Stefan Fischer, in: Teufel aber auch, Süddeutsche Zeitung vom 1.4.2026


